Schule zeigt Haltung - Petition verbreiten!

Schulen und Rechtsextremismus - jetzt gegensteuern!

 

Liebe/r Leser/in,

die neuen Rechten, ganz besonders die AfD und ihr engeres Umfeld, haben eines erkannt und umgesetzt: Social Media als Eintrittstor zu Kindern und Jugendlichen.

Unter anderem auf Tiktok, aber auch auf Instagram, Facebook etc. liegt die rechtsextreme Partei ganz vorne.

Sowohl bei Followerzahlen als auch bei Interaktionen hängen Alice Weidel und ihre Truppe die demokratischen Mitbewerber regelmäßig ab.

Die Gründe dafür sind vielfach untersucht worden und würden in diesem Kurzbeitrag den Rahmen sprengen.

Klar ist aber: Der Onlineerfolg schlägt auch in den Alltag der jungen Menschen aus - und in dem spielt die Zeit in den Schulen nunmal eine tragende Rolle.

Dagegen wehrt sich die aktuelle Initiative aus Lehrergewerkschaft, Bundesschülerkonferenz, Eltern gegen Rechts, Greenpeace, Teachers for Future Germany und der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung.

Screenshot Petition

 

Ihre Forderungen sind deutlich:

Stärkung der Politischen Bildung, klare Leitlinien zum Schutz der Lehrkräfte vor Vorwürfen mangelnder Neutralität, konkrete Fortbildungen und einiges mehr.

Der ein oder andere kann sich bestimmt noch an die Meldeportale erinnern, welche die AfD vor einigen Jahren ins Leben rief: Auf diesen sollten Lehrkräfte an die Partei gemeldet werden, wenn diese ihre „Neutralitätspflicht“ verletzen.

Die Botschaft an sämtliche Lehrer/innen war klar: „Passt auf, wir haben euch im Blick“.

Ebenjene Botschaft war natürlich nur darauf bezogen, dass Kritik an der Spaltpolitik der AfD unerwünscht sei - um nichts anderes ging es dabei.

Dass Lehrkräfte sich in keiner Weise politisch äußern dürfen und völlig meinungslos Lerninhalte vermitteln müssen ist ein Unsinn, der sich auch durch das Betreiben der Rechten hartnäckig hält - dabei gilt in Schulen vielmehr die gesetzliche Pflicht zur demokratischen Bildung und damit auch zur Förderung von Menschenrechten und Toleranz, wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bereits im Jahr 2024 in einer Mitteilung klar feststellte.

Es käme der AfD, den Neuen Rechten und dem sonstigen Brei aus Extremisten und Antidemokraten gut gelegen, wenn wir aufhören würden, unsere Kinder politisch zu bilden und ein Stück weit zu leiten. Denn dann wäre der Weg noch freier, um „in die Köpfe der Kinder zu senden“, wie es auf einem Seminar im mittlerweile aufgelösten und unter anderem Namen neu gegründeten rechtsextremen Institut für Staatspolitik einmal hieß.

 

Nun gilt es, unseren Lehrerinnen und Lehrern den Rücken zu stärken.

Der Kampf um die Schulen und damit die Wähler von morgen läuft bereits auf Hochtouren - wenn wir unsere Jugend verlieren, verlieren wir die Basis unserer solidarischen und starken Gesellschaft, verankert in einem integrierten Europa und mit einem stabilen Glauben an universelle Menschenrechte, eine wertebasierte Weltordnung und Toleranz füreinander.

Unterschreibt und teilt gerne die Petition: ZUR PETITION

 

Quellen und weitere Infos:

https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/schule-zeigt-haltung-breites-buendnis-startet-petition-zur-staerkung-von-lehrkraeften-gegen-rechtsextremismus

https://dvpb.de/2025/11/05/schule-zeigt-haltung-breites-buendnis-startet-petition/

https://www.deutschlandfunkkultur.de/schule-neutralitaet-meinungsfreiheit-afd-100.html

https://taz.de/Institut-fuer-Staatspolitik-aufgeloest/!6007332/

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